CDU-Landtagsfraktion warnt vor Folgen der Schulgesetznovelle
Die geplante Novelle des Niedersächsischen Schulgesetzes stößt weiterhin auf deutliche Kritik. Unser heimischer CDU-Landtagsabgeordneter Frank Schmädeke warnt davor, dass die vorgesehenen Änderungen gerade die bewährten Förderschulen und ihre wichtige Arbeit gefährden könnten.
Im Mittelpunkt der Kritik stehen unter anderem die geplante Streichung der ausdrücklich verankerten Förderzentrumsfunktion sowie Einschränkungen beim Zugang zu Förderschulen. Zahlreiche Schulen, Eltern und kommunale Spitzenverbände haben ihre Bedenken bereits deutlich gemacht. Fast 100 Förder- und Grundschulen haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an Kultusministerin Julia Willie Hamburg gewandt und eindringlich vor den Folgen der geplanten Gesetzesänderung gewarnt.
„Wer Inklusion stärken will, darf Förderschulen nicht schwächen. Wir brauchen starke inklusive Schulen und gleichzeitig starke Förderschulen. Beides gehört zusammen“, macht Frank Schmädeke deutlich.
Förderschulen leisten tagtäglich wertvolle Arbeit. Sie fördern Kinder individuell, unterstützen Regelschulen mit ihrer sonderpädagogischen Expertise und sind für viele Familien ein unverzichtbarer Anker. Diese bewährten Strukturen dürfen nicht aus ideologischen Gründen infrage gestellt werden.
Als CDU-Kreisverband Nienburg unterstützen wir die Position unseres heimischen Landtagsabgeordneten ausdrücklich. Bildungspolitik muss sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren und nicht an ideologischen Vorstellungen. Deshalb erwarten wir von der Landesregierung, die Kritik aus Schulen, Elternschaft und Kommunen ernst zu nehmen und den Gesetzentwurf entsprechend zu überarbeiten.
Den ausführlichen Beitrag von Frank Schmädeke finden Sie auf seiner Internetseite: